Bunt und wild – dokumentarische Familienfotografie

Dokumentarische Familienfotografie Frühstück mit Kindern
Dokumentarische Familienfotografie ist bunt und ungestellt, lebendig, frei, echt und eeeecht lustig.

Es kommt mir wie eine Zeitreise vor, wenn ich mir diese Familienreportage ansehe. Klar dürfen Familien beisammen sein. Aber ich nicht. Nicht nahe. Nicht ohne Bedenken und das Gefühl etwas Verbotenes oder Gefährliches zu tun.

Mir bricht es das Herz, weil es mit Abstand meine liebste Art zu fotografieren ist. Ganz ungezwungen in den Familienalltag einzutauchen, ganz nah dabei.

In den nächsten Wochen und Monaten wird sich eine ganz neue und andere Fotografie entwickeln, eine gute Gratwanderung aus sicherem Abstand und dennoch Vertrauen und Nähe.

Das macht aber dokumentarische Familienfotografie aus

Dokumentarisches Fotografieren heißt: Im Alltag dabei sein. Kein Eingreifen. Kein Arrangieren. Den Eltern im Vorfeld natürlich beratend zur Seite stehen, wie sie selbst locker- und loslassen können. Dokumentarische Familienfotografie heißt vor allem, die Erwartungen an die Kinder und an die Ergebnisse loszulassen. Dass alles schön ist. Das große Ganze, wie auch die Details. Lachen wie Weinen. Miteinander, wie auch jeder einzelne. Schönes und Dreck. Auf den ersten Blick Alltägliches und Ungewohntes. Alles ist gut.

Das Einzige, was wir für die dokumentarische Familienfotografie brauchen, ist Zeit. Zum einen, dass ich mit dem Hintergrund verschmelzen kann und ihr eine Chance habt, zu bemerken, dass ich nicht wichtig bin. Dass meine Kamera ohne Geräusche fotografiert und ihr mir vertrauen könnt, dass ich zur richtigen Zeit an die richtige Stelle schaue. Und ich gebe euch Zeit, dass sich auch unarrangiert Situationen ergeben, die euren Alltag oder Tag widerspiegeln.

Ein gemeinsamer Vormittag

Ich starte total gern mit einem gemeinsamen Frühstück. Da merkt man gleich, dass es da nicht primär ums Fotografieren gehen kann. Krümeln, Kleckern, Schwatzen, Voll, Durcheinander – klassisch schön ist etwas anderes. Innerhalb von kürzester Zeit ist klar – heute gibt es zwar Fotos und da ist jemand zu Besuch, aber es geht nicht darum, sich vor der Kamera zu produzieren.

Klappt immer 🙂

Dann Spielen. Gern zu Hause. Papa ermahnt, dass der Tisch noch abgeräumt werden muss. Alle helfen mit. Mehr oder weniger. Geben sich Mühe. Na – und da ich schon da bin, werden die liebsten Spielsachen gezeigt. Es kommt aber auch Langeweile auf und Quatschmachen.

Jetzt geht es noch in den Botanischen Garten nach Dresden. 15 Minuten Fahrt, und raus gehts. Die Kinder haben sich noch ein Familienbild gewünscht. Ja auch das passiert – und nein, da muss ich nicht ablehnen, weil es nicht dokumentarisch ist. Es ist doch echt – was will ich mehr.

Das ist im Übrigen die größte Sorge der meisten Eltern, dass nichts Verwertbares für die Großeltern herauskommt. Es muss ja auch was zum Verschenken dabei sein. Was soll ich sagen: Ihr möchtet gern ein Versprechen von mir, dass das klappt mit dem Familienbild – alle oder wenigstens die Kinder. Dieses Versprechen kann und werde ich aber nicht geben, denn es widerspricht dem Grundgedanken der dokumentarischen Familienfotografie, die sich ja von der gestellten unterscheidet. Wenn es klappt, dann ist es wunderbar. Wenn es nicht klappt, ist es GENAUSO wunderbar.

Zusammenfassung

Was heißt dokumentarische Familienfotografie:

  • ich greife nicht ein
  • ihr bekommt aber im Vorfeld eine Beratung, worauf es ankommt und wie ihr das Planlose plant
  • es ist eine maximal respektvolle Fotografie, weil ganz automatisch alle Wünsche erfüllt werden, die alle Familienmitglieder teilen oder bereit sind zu akzeptieren
  • die Bilder werden ungezwungen und echt
  • viele Informationen findet ihr auch hier:
    https://anneliebrux.de/familienreportage/

Zusammenfassung:

Seit ca. 5 Jahren entwickelt sich die dokumentarische Familienfotografie immer weiter und wird ein einzunehmendes Gegengewicht zu gestellten Fotos. Seit letztem Jahr ist ein richtiger Trend zu erkennen. Meiner Meinung nach wird sich dieses Fotografiekonzept aber lange halten, weil die Bilder unfassbar echt und wertvoll sind und wesentlich authentischere Erinnerungen liefern.

Es ist ein großer Unterschied, ob man die immer gleichen gestellten Bilder durchblättert oder viele lebendige Erinnerungen in der Hand hält.

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