Neugeborenen-Fotografie | Der richtige Zeitpunkt

Neugeborenen-Fotografie

Es gibt ihn tatsächlich: den perfekten Zeitpunkt für die Neugeborenen-Fotografie. Warum das so ist, ist schnell erklärt und trotzdem: Nicht immer lassen sich Babys auf unsere Erwachsenenplanungen ein. Wenn jemand das Talent hat, alles durcheinander zu bringen, dann sind es die Kleinsten. Doch erst einmal von vorn:

Am Anfang steht euer Wunsch, Erinnerungsbilder von eurer wachsenden Familie zu bekommen. Es sind wirklich die Fotos, die wir am meisten ansehen, anderen zeigen und auch für die Nachkommen am wichtigsten sind. Ihr dürft euch also als erstes damit beschäftigen, wie diese Bilder aussehen sollen, die ihr euren Kindern als Erinnerung an eine Zeit überlasst, an die sie sich selbst nicht erinnern können. Sollen es niedliche gestellte Fotos sein oder eher eine Reportage mit natürlichen Bildern, die ein Stück eures Alltags abbilden. Diese Entscheidung ist wichtig, da die Endergebnisse grundlegend verschieden sind.

Ich liebe vor allem natürliche Bilder, aber mag es auch wenn sie aufgeräumt sind. Deswegen habe ich mich für eine Zwischenlösung entschieden: Die Fotos sollen so natürlich und einfach wie möglich sein, weniger arrangiert, mit mehr Augenmerk auf markante Details. Dafür bringe ich meinen neutralen Hintergrund mit, der für ruhige, helle und klar strukturierte Fotos sorgt. Wichtig sind auch mein kleiner Liegestuhl (ein Erbstück aus meiner Familie) und eine Schale, um die Babys leicht gestützt, aber rückenschonend hinzulegen. Das bringt Abwechslung in die Bilder, ohne dass sie unnatürlich wirken. Hinzu kommen natürlich Geschwister- und Familienfotos und gern auch Ergänzungen als Reportage.

Der perfekte Zeitpunkt

Günstig sind die ersten 10 Tage nach der Geburt. Warum nur so kurz? Natürlich sind alle Babys unterschiedlich, doch bei den meisten beginnen nach dem 10. Lebenstag die Entwicklungsschübe, die Hautveränderungen (Pickel und Schuppen), weinerliche Phasen, mehr Hunger und viele volle Windeln mit sich bringen. Oft ist auch das Bedürfnis nach Nähe größer und dementsprechend eine Trennung von der Mama schwieriger. Damit das Fotoshooting also so entspannt wie möglich wird, idealerweise mit längeren Schlafphasen, sind die ersten Tage nach der Geburt sehr günstig.

So der Plan. Eine Garantie für Schlafbilder gibt es trotzdem nicht. Babys sind manchmal erstaunlich neugierig und lassen sich auch gern von der Aufregung der Eltern anstecken. Und ja – es ist verständlich nervös zu sein, wenn der Fotograf ins Haus kommt. In meinen Augen ist es dann wichtig, weniger Erwartungen an die Babybilder mitzubringen und sich an das Neugeborene anzupassen.

Manchmal ist der Start ins Leben aber auch so aufregend, durcheinander oder verfrüht, dass das Themas Neugeborenen-Fotografie in den Hintergrund rücken muss. Das Bedürfnis nach Gesundheit, Ruhe und Familie ist da wichtiger. In dem Fall empfehle ich ein Fotoshooting ab dem vierten Lebensmonat. Die Babys sind dann sehr stabil, können schon lachen, interagieren mit euch und drücken sich manchmal schon hoch. Ein wunderbares Alter für Familienerinnerungen.

Beispiel eines Ablaufplans für die Neugeborenen-Fotografie

  • ihr kontaktiert mich (idealerweise langfristig, da ich beispielsweise im Sommer und Herbst schnell ausgebucht bin)
  • ich notiere mir den errechneten Entbindungstermin und schicke euch viele nützliche Informationen zu Fotoshootings zu (Ablauf, Beispielbilder, Klamottenideen etc.)
  • Euer Baby ist da 🙂
  • Ihr kontaktiert mich so schnell wie möglich, damit wir einen Termin innerhalb von 10 Tagen nach der Geburt vereinbaren können
  • Euer Baby ist da aber ein Fotoshooting ist nicht möglich?: Ihr kontaktiert mich trotzdem und wir vereinbaren einen Termin ab dem 4. Lebensmonat
  • Ich komme zu euch und wir rocken das Fotoshooting gemeinsam!

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