Die Fahrt ins Ungewisse

Corona und die Fahrt ins Ungewisse.
Blau tut gut, unsere Erinnerungen an Reisen auch. Lasst uns Dinge tun, die uns positiv unterstützen.

Ich weiß nicht mehr als jeder andere auch. Ich habe keine Ahnung, was auf uns zu kommt. Und wie die meisten, befinde ich mich zwischen zwei Extremen: Der Ungewissheit, wie es weitergehen kann auf der einen Seite und dem Genießen der Zeit zu Hause mit meinem Kind mit Ausschlafen, etwas Schule und ganz viel Miteinander auf der anderen Seite.

Die Termine der jetzigen Zeit bis Ende April sind gestrichen, Anspruch auf Hilfen habe ich nicht, weil ich gelernt habe, Rücklagen zu bilden (mein gebrochener Fuß 2016 war eine gute Übungszeit dafür). In drei Monaten sind sie aufgebraucht, wie es dann weiter geht, werden wir sehen. Mein Mann arbeitet in einem sogenannten systemrelevanten Beruf und braucht den Rücken frei. Auch wir haben Angehörige im Krankenhaus, die nicht am Virus, doch aber unter den Auswirkungen von Corona und der Ausgangs- und Besuchssperre leiden. Ob wir sie heil wiedersehen, müssen wir bezweifeln.

Und doch: Ich möchte euch Mut machen und ein paar Tips an die Hand geben, die Zeit gut zu nutzen:

  1. Lest nicht die klassischen Medien. Haut euch keine Zahlen um die Ohren. Diese Informationen nützen euch nichts. Es gibt kein richtig oder falsch bei Corona. Halte dich an Informationen, die dir in deiner jetzigen Situation konkret helfen oder dich ins Handeln bringen. Alles andere ist Sensationslust oder bringt dich in die Angst.
  2. Mache Dinge, die dir gut tun. Lesen, Musik hören, Gartenarbeit, Computerspiele, Netflix. Alles ist fein. Am besten aber nicht nur Ablenkung sondern:
  3. Beschäftige Dich mit Dir und gib Dir selbst Raum, Vertrauen und Freiheit in Dir. Meditieren, Yoga, ätherische Öle, Ausschlafen… gib Deinem Herzen die Möglichkeit wahrzunehmen, dass der Abschied des Alten Raum für Neues macht und erspüre, dass du dem vertrauen darfst. Eine Änderung der Welt war dringend nötig, lasst sie uns positiv nutzen. Beginne mit dir.
  4. Bewege Dich und futtere Grünzeug wie ein wild gewordenes Karnickel. Vergiss Nudeln und Co. – die Gemüseläden sind voll. DAS ist der Stoff, den Du eigentlich brauchst.

Tu dir so gut wie möglich und hab Vertrauen. Angst heilt weder Corona, noch sorgt sie für eine gute Zukunft.

Mit meinen Hochzeitspärchen für diesen Sommer bin ich in sehr gutem Kontakt und wir werden zum richtigen Zeitpunkt die richtige Entscheidung treffen. Und wenn es nötig wird zu verschieben, dann wird das ganz sicher richtig sein :).

Familienshootings plane ich ab Mai wieder – ich denke, dass sich bis dahin die Lage etwas normalisieren wird.

Keine Angst wegen Corona. Fotografieren in Corona-Zeiten.

Keine Angst wegen Corona. Fotografieren in Corona-Zeiten.

Keine Angst wegen Corona. Fotografieren in Corona-Zeiten.